Navigation überspringen

Die verschiedenen Schützengruppen der Schützengesellschaft Erlangen

Anbei stellen wir euch all unsere Schützengruppen auf einen Blick vor und erzählen etwas mehr über sie.

Schützengesellschaft kontaktieren

Böllergruppe

Das Böllerschießen hat eine traditionsreiche und durch alte Chroniken belegbare Geschichte, ist keine schießsportliche Disziplin und dient daher nur der Unterhaltung.

In Franken sind in vielen Gegenden Überlieferungen bekannt, die auf die Tradition des Böllerns hinweisen, wie zum Beispiel die Michaelis-Kirchweih in Fürth, die bei ihrer Eröffnung durch das Stadtoberhaupt im Geismannssaal durch Böllerschützen begleitet wird.

Wichtige Anlässe, an denen geböllert wurde waren Familienfeste, Vertreibung von schlechtem Wetter oder bösen Geistern, Wetter- oder Weihnachtsschießen, Silvester- und Neujahrsschießen, Dreikönigsschießen oder Fronleichnam-Prozessions-Schießen.

Zusammenfassend kann man davon ausgehen, dass der Ursprung des Böllerschießens aus dem Wunsch entstand, Lärm zu machen um dadurch ein Fest oder Personen zu ehren.

Aus diesen Gründen haben sich erfahrene Schützinnen und Schützen unserer Schützengesellschaft entschlossen eine Böllergruppe zu gründen, um in Zukunft in unserem Vorort die Tradition des Böllerschießens wieder aufleben zu lassen.

Luftgewehr (freistehend oder aufgelegt)

Das Luftgewehrschießen (abgekürzt LuftG oder LG) ist eine olympische Schießsportart, bei der mit einem Luftgewehr auf eine Schießscheibe geschossen wird.

Der Schütze ist bestrebt, die Mitte einer Schießscheibe zu treffen, die 10 m entfernt ist. Der Durchmesser der „Zehn“ beträgt 0,5 mm mit ± 0,1 mm Toleranz. Besonders wichtig ist dabei eine ruhige Hand und Konzentrationsvermögen des Schützen. Bis zum Alter von 45 Jahren wird Luftgewehr grundsätzlich stehend freihändig geschossen, wobei der Schütze ohne Anlehnung und künstliche Stützen stehen muss.

Luftpistole (freistehend oder aufgelegt)

Die Luftpistole ist eine Druckluftwaffe, die beim Schießsport (Luftpistolenschießen) zum Einsatz kommt. Luftpistolenschiessen gilt als Sportart und ist seit 1988 eine olympische Disziplin.

Das Luftpistolenschießen findet grundsätzlich in der Anschlagsart freistehend statt, d. h. die Luftpistole darf nur mit einer Hand gehalten und nirgendwo aufgestützt werden. Ab dem 51. Lebensjahr kann die Luftpistole auch aufgelegt geschossen werden. Das Ziel ist 10 m entfernt. Der Zehnerkreis hat einen Durchmesser von 11,5 mm mit einem Innenzehner genannten zusätzlichen Ring von 5 mm Durchmesser.

Blasrohr

Moderne Blasrohre werden von vielen Menschen weltweit als Sportgeräte benutzt. Sie bestehen aus Stahl, Aluminium oder Laborglas uns sind zwischen 1,0 m und 1,6 m lang.

 

Die Wahl der Rohrlänge und des geeigneten Innendurchmessers hängt vom Sportler ab. Blasrohrschießen in Turnierdauer kann durchaus anstrengend sein, so dass oft ein etwas kürzeres Blasrohr mit einem geringeren Innendurchmesser bevorzugt wird.

Die Distanz der Zielscheiben beträgt – je nach Altersklasse – zwischen 5 m und 10 m. Jeder Teilnehmer schießt je 1 Pfeil auf 6 Scheiben, die Spiegel genannt werden. Hierfür stehen dem Schützen insgesamt 4 Minuten zur Verfügung.

 

Ein Satz besteht aus insgesamt 5 Durchgängen (30 Schuss). In Wettkämpfen werden 2 Sätze (60 Schuss) abgegeben.